26.000 Teilnehmerstunden für Hochwasserhilfe

Ein großes und wichtiges Thema im Jahr 2013 waren die Schäden des großen Elbe-Hochwassers. Während des Hochwassers waren Teilnehmer der KöBeG mit vorbildlichem Einsatz bei der Vermeidung von Schäden und bei der Errichtung von Schutzmaßnahmen beteiligt.

Helfer gingen an körperliche Grenzen

Im Schichtbetrieb wurden bis zum 01.08.2013 mehr als 26.000 Teilnehmerstunden durch Teilnehmer des Sozialbetriebes erbracht. Viele Teilnehmer gingen bei der Abwendung von Flutschäden an körperliche Grenzen. Am 01.08.2013 wurden 45 Teilnehmer (später 60 Teilnehmer)
in die Maßnahme Unterstützende Arbeiten bei der Beseitigung von
Hochwasserschäden

in der Stadt Aken mit Ortsteilen und der Gemeinde Osternienburger Land mit Ortsteilen integriert. Durch die Flut wurden erhebliche Schäden an Straßen, kommunalen Einrichtungen, Gräben, Park- und Nebenanlagen im kommunalen Bereich angerichtet. Die Aufgabe bestand darin, den Zustand wie vor der Flut wieder herzustellen.

Sozialkaufhaus  wurde zum Spendenlager für Betroffene

Bei den auszuführenden Arbeiten handelte es sich um Hilfsarbeiten im kommunalen Bereich, im operativen Einsatz an verschiedensten Schadenstellen. Durch unser Sozialkaufhaus waren wir in der Lage schnell ein Spendenlager für Betroffene zu errichten. Die Spendenannahme und die Spendenverteilung liefen durch die Erfahrungen im Kaufhaus reibungslos.

Im Gesamten Einsatzgebiet galt es zahlreiche Windbruchschäden zu beseitigen. Die Grabensysteme waren durch das Hochwasser völlig überlastet und es galt, die Durchlauffähigkeit wieder herzustellen. Das Hauptanliegen der Maßnahme war die Ordnung und Sauberkeit innerhalb und außerhalb der einzelnen Orte wieder herzustellen und mitzuhelfen die Flutschäden zu beseitigen.

Seebad Edderitz und sportaktive Tätigkeiten

Erwähnenswert ist auch wieder unsere Tätigkeit in Edderitz. In diesem Jahr erfolgte die Kombination zweier Maßnahmen. Die Arbeiten am Seebad und unsere sporttechnische und -aktiven Tätigkeiten

Im Seebad galt es mit bereits bekannten Pflegearbeiten in den Themengärten fort zu fahren. Weiterhin sollte der Bestand an Raumelementen, Rankhilfen und der Belag des Barfußpfades gepflegt und ausgebessert werden. Wiederkehrende Aufgaben wie Rasenschnitt, Säuberung der Bankette, Laub harken, Pflegeschnitt an Bäumen, Rosen und Sträuchern waren Inhalt der Maßnahme. Die Überarbeitung und Ergänzung der Infotafeln und Beschriftungen an den Pflanzen und Steinen kam zu den üblichen Aufgaben dazu.

Unterstützung der Sportvereine

Der zweite Teil dieser Maßnahme betraf die Unterstützung der Sportvereine der Stadt Südliches Anhalt. Hierbei waren die Teilnehmer damit betraut, unterstützend bei der Vor- und Nachbereitung von Sportveranstaltungen tätig zu sein und zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche im Bereich des leistungsorientierten Sporttreibens zu organisieren.

Deponierung von historischen Baustoffen

Die Maßnahme Historische Baustoffe Aken begann am 01.07.2012 mit 7 Teilnehmern.  Ein großer Bestand historischer Baustoffe von Sanierungs- und Abrissobjekten der Stadt Aken waren zur Deponierung vorgesehen. Die Arbeiten in dieser Maßnahme sollten die vorhandenen historischen Baustoffe vor der Deponierung bewahren und durch Bergung, Aufbereitung und sortengerechte Zwischenlagerung einer möglichen Wiederverwendung zur Verfügung gestellt werden.

Ein besonderer Gesichtspunkt der Materialwiederverwendung war hierbei kulturhistorische Sanierung. Im Vorfeld waren Arbeiten zur Herstellung der Lagerflächen erforderlich.

Kapazitäten im Sozialbetrieb erweitert

Nachdem wir im Jahr 2009 mit der Maßnahme Sozialwerkstatt begonnen hatten und diese in den Jahren 2010 und 2011 erfolgreich mit dem Sozialbetrieb und dem Sozialkaufhaus vernetzen konnten, wurden im Jahr 2012 die Kapazitäten erweitert. Wir begannen am 14.02.2012 zunächst die Maßnahme mit 55 Teilnehmern, diese wurden während der Laufzeit von 24 Monaten bis auf 160 Teilnehmer aufgestockt.

Umfangreiche Unterstützungsleistungen bei der Schadensbeseitigung

Die Erweiterung des Tätigkeitsfeldes in dieser Maßnahme und die Schaffung eines Auftragsvorlaufes waren Schwerpunkte der Tätigkeit in der Zusammenarbeit mit den Kommunen und Vereinen. Insbesondere in den Städten und Gemeinden des Einzugsgebietes wurden auf der Grundlage gesonderter Vereinbarungen Leistungen realisiert. Wie bereits 2011 nach dem Sturm- und Hagelschadens des Septemberunwetters begonnen, leisteten wir auch 2012 umfangreiche Unterstützungsleistungen bei der Schadensbeseitigung.

Tourismuskonzeptes am alten Schloss

Im Zuge der Verwaltungsreform hatte sich die neue Stadt Südliches Anhalt gebildet. Der Sitz der Verwaltung und eigentliches Zentrum ist die ehemalige Gemeinde Weißandt-Gölzau. Eine herausragende Aufgabe war es ein Zentrum mit allen seinen Teilen zu entwickeln. Dabei spielte die Bewahrung der erhaltenen historischen Bausubstanz und ein entsprechendes Nutzungskonzept eine wesentliche Rolle.

Mit dem Bandhauer Haus und Resten der alten Schlossanlage, sowie einem angrenzenden für Veranstaltungen nutzbaren Areals boten sich dafür hervorragende Möglichkeiten zur Entwicklung eines Fremdenverkehrs- und Regiozentrums. Das Bandhauer Haus war stark sanierungsbedürftig, wobei werterhaltende Arbeiten am Dach realisiert wurden, so dass es keinen weiteren Verfall der Bausubstanz gab. Vom Dorfplatz, den „Alten Scheunen“ und dem Schloss sind nur Reste einer Brücke, einige Schlossmauern und der Schlossturm erhalten. Das alte Schloss befindet sich auf einem Hügel und ist von einem nicht mehr Wasser führenden Graben umgeben.

Bandhauer Haus steht im Mittelpunkt

Im Ergebnis unserer Maßnahme sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, die der Stadt die Maßnahmen zur Umsetzung des Nutzungskonzeptes erleichtern. Dafür musste das gesamte Gelände in einem gepflegten, parkähnlichen Gesamtzustand sein und vor allem die Begehbarkeit für Besucher und Spaziergänger zu den gesamten Baulichkeiten ermöglicht werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Bandhauer Haus, in dem eine Räumlichkeit für eine kleine Ausstellung zur Örtlichkeit hergerichtet werden sollte. Weiterhin sollten die Baureste des alten Schlosses auf der Schlossinsel freigelegt werden, Wege zur Erschließung angelegt werden, nach Möglichkeit der Schlossgraben beräumt und mit Wasser befüllt werden.

Sitzgelegenheiten sollten zum Verweilen einladen. Die Insel ist nach historischem Vorbild für die gärtnerische Gestaltung vorzubereiten. Ergänzende Pflanzungen machen das Gelände attraktiv. Für Veranstaltungen sollte die Insel mit Resten des Schlosses ein attraktives Ambiente bieten.

Sozialkaufhaus nimmt Betrieb in Köthen auf

Am 14.02.2011 wurde mit 15 Teilnehmern der Betrieb unseres Sozialkaufhauses eröffnet. Hierfür wurden die Verkaufsräume sowie die Außenfassade neu hergerichtet. Zunächst war es wichtig, das notwendige Spendenaufkommen an Gebrauchtmöbel, Spielzeug, Textilien, Gegenstände des Hausrates, Tonträger, Bücher zu erhöhen. Es stellten sich schnell Erfolge ein.

Die Lieferung zu den Kunden war ebenfalls Bestandteil der Maßnahme. Die Tätigkeiten im Kaufhaus konnten in drei große Bereiche geteilt werden:

  1. Fahrdienst – Abholung und Auslieferung der Objekte inclusive Auf- und Abbau
  2. Lager- und Verkaufsvorbereitung – Annahme der Spenden, Inventarisierung, kleinere Reparatur- und Verschönerungsarbeiten
  3. Verkauf – Kundenkarteien anlegen, Angebote erstellen, Verkauf, Kundenbetreuung und Abrechnung.

Mehr Infos zum Sozialkaufhaus

Bekämpfung von Riesenbärenklau

Mit der  Erfassung und Bekämpfung von Riesenbärenklau führten wir 2010 eine doch etwas ungewöhnliche und mit großer Sorgfalt auszuführende Maßnahme durch. Es gibt drei Gründe weswegen die Pflanzen bekämpft werden müssen. Erstens die toxischen Eigenschaften die für den Menschen gesundheitsgefährdend sind. Zweitens die Verdrängung der einheimische Pflanzen durch die dichte und frühzeitige Bestandsbildung. Drittens die Erosionsgefahr bei Böschungen mit dieser Pflanzenart. Um mit einer gezielten, Bekämpfung und Vernichtung beginnen zu können, sollte eine vollständige Bestandserfassung im Landkreis Köthen durchgeführt werden.

Beschäftigung bis 2011 geplant

Mit dem gewonnenem Material konnte eine koordinierte Bekämpfung erfolgen. In Gruppen wurden dann festgelegte Areale ausgekundschaftet und die Ergebnisse in den vorbereiteten Karten festgehalten. Zum Ende der Maßnahme erfolgte die Aufarbeitung der ermittelten Daten in einer Gesamtdokumentation. In einer Folgemaßnahme konnte mit der Bekämpfung begonnen werden.

Mit der Erfassung und Bekämpfung des Riesenbärenklaus werden wir bis zum Jahr 2011 an den Standorten Köthen und Zerbst mit insgesamt 78 Teilnehmern beschäftigt sein.

Betreuung und Versorgung von Tieren im Tierheim Köthen

Das Tierheim/Tiernotaufnahme Köthen nimmt Fundtiere der gesamten Region des Altlandkreises Köthen auf. Die Mitglieder des Tierschutzvereines sind alle ehrenamtlich tätig. Ihnen geben wir Hilfe und Unterstützung bei der Pflege und Betreuung der Tiere.

Die Teilnehmer werden für folgende Tätigkeiten eingesetzt: Betreuung, Fütterung, Pflege und Versorgung der Tiere, Schlaf-, Liege- und Futterplätze der Tiere reinigen. Wichtige weitere Leistungen sind die Absicherung zusätzlicher Öffnungszeiten und die Führung von Besuchern.

Die schnelle Vermittlung der Tiere an neue Besitzer bzw. die Rückführung von Fundtieren an ihre Halter soll unterstützt werden.

Unterstützende Hausmeistertätigkeiten

Die Maßnahme „Unterstützende Hausmeistertätigkeiten“ soll die Hausmeister in den Schulen und andern Objekten des Landkreises Köthen – Anhalt unterstützen. Hauptsächlich unterstützten die Teilnehmer bei der Pflege der Innen- und Außenanlagen der einzelnen Objekte, bei der Unkraut- und Laubentsorgung sowie bei der Erhaltung der Sportanlagen für den Schulsport. Im Bedarfsfall waren die Teilnehmer unterstützend bei haustechnischen Arbeiten tätig. Einfache Ausbesserungsarbeiten und Anstrich von Raumelementen gehörten auch zu den Aufgaben der Teilnehmer ebenso wie die Unterstützung bei der Einrichtung von Schulgärten.

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